AEVO
Die Ausbildereignung
Ausbilder in Unternehmen - egal ob kleine, mittelständige oder in der Industrie - weisen durch das Ablegen der Ausbildereignungsprüfung ihre berufs- und arbeitspädagogischen Fähigkeiten nach. Dieser Abschluss bietet Unternehmen und Arbeitnehmern enorme Vorteile im Hinblick auf die Förderung des qualifizierten Fachkräfte - Nachwuchses und natürlich auch auf die eigene persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Der Aufwand - sowohl zeitlich als auch finanziell - ist relativ gering; bietet dem/der Teilnehmer/-in aber einen öffentlich-rechtlich anerkannten Abschluss, der zugunsten des Berufsbildungsniveaus innerhalb des Unternehmens wirkt. Die Ausbildereignungsprüfung stellt eine nennenswerte Zusatzqualifikation in Ihrem Lebenslauf dar!
Ziellgruppe
• Fachkräfte mit ausreichender beruflicher Erfahrung und Fachkenntnissen, die in der
Berufsbildung
• Ausbilderaufgaben unmittelbar und verantwortlich wahrnehmen.
• Dozenten, die in der Erwachsenbildung tätig werden wollen oder sogar bereits tätig sind.
Zielsetzung
• Motivation zur situationsgerechten Gestaltung der Ausbildung nach modernen
berufs- und arbeitspädagogischen Gesichtspunkten
• Förderung und Entwicklung von Handlungsfähigkeit und Komptenzen
zukünftiger Ausbilderinnen und Ausbilder
• Kenntnisvermittlung zur Prüfungsvorbereitung gem. Ausbildereignungsverordnung
Inhalte
Die Ausbildung der Ausbilder ist durch 4 Handlungsfelder gekennzeichnet:
• Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
• Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
• Ausbildung durchführen
• Ausbildung abschließen
Nach der Vermittlung des Lehrstoffes zu den o.g. Themen wird mit allen Teilnehmern die anstehende IHK Prüfung, im schriftlichen wie auch im praktischen Teil, simuliert.
Die Prüfung vor der zuständigen Stelle
Die Prüfung vor der IHK besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil.
Für die schriftliche Prüfung, in Form einer Multiple-Choice Prüfung, haben Sie max. 180 Minuten Zeit um die ca. 60 Fragen zu beantworten.
Der praktische Teil der Prüfung ist insgesamt 30 Minuten lang. Sie können entweder eine
Präsentation oder eine praktische Unterweisung jeweils max. in 15 Minuten durchführen. Im unmittelbaren Anschluss wird mit den Prüfern noch ein Fachgespräch (15 Minuten) geführt. Das Prüfergebnis erhalten Sie nach einer kurzen Beratung.